Bruneck – Am 4. Februar hat die Landesregierung das Gemeindeentwicklungsprogramm für Raum und Landschaft (GEP) der Stadtgemeinde Bruneck genehmigt. Bruneck ist damit die erste Stadt in Südtirol mit einem Gemeindeentwicklungsprogramm. Daten und Fakten wurden am 6. Februar bei einer Pressekonferenz in Bruneck präsentiert.
„Bruneck zeigt, wie eine eigenständige und nachhaltige Entwicklung gelingen kann“, unterstrich Landesrat Peter Brunner. „Das GEP ermöglicht den Gemeinden mehr Autonomie und stärkt ihre Fähigkeit, Projekte zügig und effizient für ihre Bürger:innen umzusetzen. Natürlich sind Kompromisse Teil des Prozesses, doch diese bringen uns näher an eine zukunftsfähige Gestaltung unserer Gemeinden.“ „Als wichtigen für Schritt für die zukünftige Gestaltung“ bezeichnete Bürgermeister Roland Griessmair die Genehmigung des Entwicklungsprogramms seiner Stadtgemeinde: „Es handelt sich um ein urbanistisches Planungsdokument, das den wesentlichen Anforderungen der Gegenwart und Zukunft gerecht wird: den Wohnbedarf decken, Frei- und Grünflächen erhalten, wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten schaffen.“ Landesrat Brunner ermutigte die Südtiroler Gemeinden, zeitnah dem Beispiel der Stadt Bruneck zu folgen. Als Gültigkeitszeitraum für das GEP definiert die Gemeinde Bruneck einen Zeitraum von zehn Jahren.
Weitere Gemeinden folgen
Neben Bruneck verfügt bereits die Gemeinde Ratschings über ein von der Landesregierung genehmigtes GEP. Zahlreiche andere Südtiroler Gemeinden sind mit der Ausarbeitung befasst: 84 Gemeinden haben den ersten Gemeinderatsbeschluss zur Bearbeitungstiefe und Zusammenarbeit gefasst.
14 Gemeinden (Barbian, Feldthurns, Villanders, Kastelbell-Tschars, Latsch, Martell, Schlanders, Taufers im Münstertal, Natz-Schabs, Naturns, Partschins, Plaus, Schnals, Klausen) haben die Koordinierungssitzung zum GEP abgehalten. Sieben Gemeinden (Truden, Montan, Aldein, Schnals, Taufers im Münstertal, Naturns und Plaus) haben per Ratsbeschluss das Verfahren zur Genehmigung des GEP eingeleitet (Stand: Jänner 2025).
mpi/red